Hessischer Rundfunk löscht politisch motiviert

„.. nicht zensiert, sondern nur gelöscht ..“

Am Sonntag, den 07. Januar, veröffentlichte ich auf philosophia-perennis einen kritischen Beitrag zum mittlerweile in diversen Medien ebenfalls ablehnend besprochenen Kinderkanal KiKa-Video, in welchem es um die „Liebe“ eines erwachsenen moslemischen Mannes zu einer minderjährigen deutschen Schülerin geht. Auch zu meiner Überraschung wurde der Beitrag etliche tausend Male aufgerufen und bisher über einhundertmal kommentiert. Zudem fand mein Kommentar im von mir geschätzten Blog von Jürgen Fritz eine zusätzliche Erwähnung.

Zentraler Bestandteil meiner Kritk am KiKa-Beitrag war ein Zusammenschnitt des 26 minütigen KiKa-Videos auf rund 5 Minuten, in denen auf die mir fragwürdig erscheinenden Aussagen des moslemischen Herren hingewiesen wird. Denn ich vermutete, dass es eher unwahrscheinlich sein würde, alle kritische Geister dazu bewegen zu können, sich den kompletten 26 minütigen KiKa-Beitrag – mit vielen romantischen Kameraeinstellungen, mit all dem Knuddeln und Knutschen des Vollbärtigen mit dem Mädchen – in seiner gesamten Länge anzusehen.

Deshalb erschien mir ein von der Länge her konsumierbarer Zusammenschnitt auf eine zumutbare Dauer notwendig, der gezielt auf die in meinem Kommentar erwähnten kritischen Stellen des KiKa-Beitrags hinweist. Die Resonanz auf meinen Zusammenschnitt, bestätigte meine Annahme. Bereits in den ersten drei Tagen der Veröffentlichung auf youtube erzielte der Clip über 40.000 Aufrufe, was für meinen ansonsten kleinen Kanal beachtlich ist. Zum Vergleich: Ein wenige Tage zuvor veröffentlichter Beitrag zum Thema Micro-Drohnen-Schwärme erreichte bis jetzt 103 Aufrufe.

Es war also klar, dass der Zusammenschnitt, der auch im Titel klar als solcher gekennzeichnet war und in dessen Kommentar sich sowohl ein Hinweis + Verlinkung auf die Quelle bei KiKa als auch auf meinen diesbezüglichen Kommentar bei philosophia-perennis befand, auf ein gewisses öffentliches Interesse Stieß.

Und, gerade weil es im Rahmen der aktuellen Debatte so wichtig ist, auch gezielt auf kritische Stellen des KiKa-Videos hinweisen zu können, verlinkten selbst andere Medien meinen Zusammenschnitt als Bestandteil ihrer Berichterstattung.

Nun jedoch, am vierten Tag der Veröffentlichung auf youtube, ließ der Hessische Rundfunk den kritischen Zusammenschnitt mit Verweis auf die „Urheberrechte“ kurzerhand löschen.

 

Zwar erlaubt das deutsche Urheberrechtsgesetz in Paragraph 51 ausdrücklich Zitate, denn dort heißt es:

Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe eines veröffentlichten Werkes zum Zweck des Zitats, sofern die Nutzung in ihrem Umfang durch den besonderen Zweck gerechtfertigt ist.

Der geforderte „besondere Zweck“ dürfte hier schon aufgrund der nachvollziehbaren politischen Debatte gegeben sein.

Doch das kümmert den Hessischen Rundfunk herzlich wenig. In einer offiziellen Twitter-Nachricht teilt der Sender mit, dass der Zusammenschnitt – und also die Kritik an ihrem KiKa-Beitrag –  ohne „ihre Zustimmung“ erfolgte: Da musste ich kurz schmunzeln.

Müssen wir demnächst eine Erlaubnis einholen, um gezielt formulierte politische Kritik äußern zu dürfen?

Ferner lässt der Sender wissen, dass das Löschen „eine politische Entscheidung“ war. Dies verwundert insofern wenig, als das die Veröffentlichung anderer Videos, wie beispielsweise einem, in dem von KiKa das RFID-Chippen von Menschen beworben wird, vom Hessischen Rundfunk auch ohne weitere Berichterstattung problemlos auf youtube geduldet wird. Und, selbst der betreffende KiKa-Beitrag zu „Malvina, Diaa und die Liebe„, um welchen es bei meinem Zusammenschnitt ging, ist in voller – im Rahmen einer kritischen Berichterstattung schwerer nutzbaren – Länge noch immer auf privaten youtube-Kanälen zu sehen.. ohzne, dass der Hessische Rundfunk etwas zu beanstanden hätte.

So vermittelt sich also der Eindruck, dass es hier keinesfalls um irgendwelche „Urheberrechtsfragen„, sondern schlicht um das Sabotieren missliebiger kritischer Berichterstattung zu einem öffentlich finanzierten Kinderkanal-Video geht.

Augenscheinlich war das gezielte Hinweisen auf die äußerst fragwürdigen Inhalte dem Kinderkanal zu heikel geworden. Immerhin hatte sich in den letzten Tagen herausgestellt, dass der zunächst als ebenfalls minderjährig angegebene streng moslemische Mann „Diaa“ entgegen erster Angaben des Senders eventuell eher Mohammed zu heißen scheint und zudem vermutlich bereits mindestens 20 Jahre alt sein soll.

Abschließend:
Es geht mir hier nicht um die kurze Arbeit an einem Zusammenschnitt, sondern um die Kritik zum Vorfall und darum, wie der Hessische Rundfunk damit umgeht. Im vorliegenden Fall hat die Kritik mit Julian Reichelt zwar einen äußerst reichweitenstarken Mitstreiter auf ihrer Seite, weshalb die Löschung meines kleinen Zusammenschnitts nun lediglich ein eher unbedeutender Nebenschauplatz ist: Doch ganz grundsätzlich darf es nach meinem Empfinden nicht sein, dass kritische Beiträge unter dem Vorwand von „Urheberrechtsverstößen“ aufgrund politischer Motivation gelöscht werden, um so eine politische Auseinandersetzung bezüglich des Wirkens des GEZ-gebührenfinanzierten Senders zu erschweren.

Wie wichtig eine solche Debatte gerade auch in Bezug auf das unkommentierte Werben des Kinderkanals für Beziehungen zwischen erwachsenen gestandenen Moslems und minderjährigen deutschen Mädchen ist, zeigt – auch unabhängig vom Fall in Kandel – ein aktueller Fall aus Hamburg. Dort kam es zu einer ähnlichen „Liebe“ wie der im KiKa-Beitrag beworbenen: Die 16-jährige Juliane konvertierte aus Verliebtheit zu einem älteren Mosem zum Islam. Nun ist sie verschwunden.

11 Gedanken zu „Hessischer Rundfunk löscht politisch motiviert

  1. DasKleineTeilchen Antworten

    Zentraler Bestandteil meiner Kritk am KiKa-Beitrag war ein Zusammenschnitt des 26 minütigen KiKa-Videos auf rund 5 Minuten, in denen auf die mir fragwürdig erscheinenden Aussagen des moslemischen Herren hingewiesen wird. Denn ich vermutete, dass es eher unwahrscheinlich sein würde, alle kritische Geister dazu bewegen zu können, sich den kompletten 26 minütigen KiKa-Beitrag … in seiner gesamten Länge anzusehen.

    klar, kann man machen; wenn denn neben den „fragwürdigen“ aussagen auch der kontext bestehen bleibt. wenn man allerdings die sache wirklich einordnen will, wird man ums komplett ansehen nicht rumkommen. verkürzungen sind immer schwierig. gestern hab ich mich noch aufgeregt; heute weiss ich daß die nummer ausser reihe als „sonderprogramm“ um 20:35 mit begleit-chat gesendet wurde. daß lässt das ganze schon wieder erheblich anders – jedenfalls für mich – aussehen.

    • pip Autor des BeitragesAntworten

      orr.. was schreibst du denn da? Hättest dich mal lieber bei mir persönlich informieren sollen, als mit deinem „beton-linken“ Umfeld (*bspw. das mit den lila Schuhen oder jenes mit dem Zylinder samt Antifa-Sticker) zu tratschen. Fakt ist, dass nichts „aus dem Kontext gerissen“ wurde, weil der ganze Zusammenschnitt nur dazu diente, den in diversen journalistischen Beiträgen besprochenen Kontext zu verdeutlichen. Meinem Eindruck nach war genau das das Problem des Hessischen Rundfunk: Zu viel Kontext. Und, last but not least ging es hier mitnichten um ein „Sonderprogramm“, sondern um einen KiKa-Beitrag, der vermutlich auch aktuell noch online ist.

      • DasKleineTeilchen Antworten

        mönsch pip 😉 dit sind doch keine angriffe.

        „Hättest dich mal lieber bei mir persönlich informieren sollen“ ?!?! hä? hab ich doch, oder was meinste jetzt?

        „Fakt ist, dass nichts „aus dem Kontext gerissen“

        hab ich das behauptet?

        „wenn denn neben den „fragwürdigen“ aussagen auch der kontext bestehen bleibt.“ war mein spruch. was issn jetzt daran so schlimm gewesen?

        deswegen mein ich ja transkript wär doch nich verkehrt. und mein beton-linkes umfeld sind in dem fall meine nachbarin (die man sich nich aussuchen kann) und-du-weisst-schon-wer, die halt so ist wie se ist. ich red ja auch nicht von deinem beton-rechten umfeld, do I?

      • DasKleineTeilchen Antworten

        sondern um einen KiKa-Beitrag, der vermutlich auch aktuell noch online ist.

        selbst wenn. und?

        weil der ganze Zusammenschnitt nur dazu diente, den in diversen journalistischen Beiträgen besprochenen Kontext zu verdeutlichen.

        ach? oben schreibst du

        Zentraler Bestandteil meiner Kritk am KiKa-Beitrag war ein Zusammenschnitt des 26 minütigen KiKa-Videos auf rund 5 Minuten, in denen auf die mir fragwürdig erscheinenden Aussagen des moslemischen Herren hingewiesen wird.

        also was nu? gehts um die aussagen von dem syrer oder um die mediale aufbereitung aka „propaganda“ für was genau?

        und nur um das klarzustellen; ich hatte körperliche schmerzen beim durchskippen von „Malvina, Diaa und die Liebe“ und ich fands grauenhaft in der machart. das wars aber auch schon. daß der typ n überkommenes frauenbild hat und paar jahre älter ist als sie, tja, da isser nich der einzige.

        dafür brauchen die beiden jetzt polizeischutz, dank der üblichen schreihälse bei twitter und FB, denen normalerweise sowas wie gleichberechtigung oder kindeswohl komplett am arsch vorbeigehen.

        • DasKleineTeilchen Antworten

          oha; polizeischutz brauchen se auch vor islamistischen fanatikern, denen der syrer nicht radikal *genug* ist…ohmann, thats a real clusterfuck.

      • DasKleineTeilchen Antworten

        als mit deinem „beton-linken“ Umfeld (*bspw. das mit den lila Schuhen oder jenes mit dem Zylinder samt Antifa-Sticker) zu tratschen.

        oha. jetzt merk ich das erst; ziemlich hart am ad hominem vorbeigeschrammelt, oder? ich hab dich auch lieb 😉

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