20 Millionen Euro für Rohingya-Flüchtlinge

Im Lauterbacher Anzeiger vom 19. November 2017 findet sich die Nachricht, dass SPD (*Noch-) Außenminister Sigmar Gabriel aktuell 20 Millionen Euro Nothilfe für die moslemischen Rohingya-Flüchtlinge aus dem südostasiatischen Myanmar zugesagt hätte.

Hierzu kommentiert ein facebook-Nutzer süffisant, dass wir froh sein sollten, dass er nicht gleich 20 Millionen Rohingya nach Deutschland eingeladen hat.

Nun bin zwar auch ich ein Freund des schwarzen Humors, doch da die Sachlage einen m.E. weitaus ernsteren Hintergrund hat, erlaube ich mir im Folgenden auf vier Beiträge zur Situation aufmerksam zumachen, die in ihrer Gesamtheit ein eventuell etwas differenzierteres Bild der Sachlage zeichnen, als sie zur Zeit über die Leitmedien vermittelt wird.

Ich empfehle, die empfohlenen Beiträge aufmerksam zu lesen, denn auch vor dem Hintergrund einer möglichen Aufnahme von „Rohingya-Flüchtlingen“ in Deutschland, wie sie bereits im September seitens der Grünen ins Gespräch gebracht wurde, kann etwas Hintergrundwissen ganz sicher nicht schaden.

1.)

Cui bono?
Warum zum Teufel interessieren wir uns plötzlich für Menschenrechte in Myanmar!?

von Dirk Müller (Mr. Dax)

Wer sind die Rohingya!? Die Rohingya sind keine eigenständige, gewachsene Volksgruppe, sondern war die Bezeichnung für muslimische Aufständische, die einen unabhängigen muslimischen Staat an den Grenzen zu Bangladesch erkämpfen wollten (Wikipedia). Erst um 1995 habe sich der Begriff „Rohingya“ als Bezeichnung für eine Volksgruppe verbreitet. Einfach ausgedrückt: Es gibt kein Volk der Rohingya, dies war die Bezeichnung für islamische Aufständische.

https://www.cashkurs.com/hintergrundinfos/beitrag/cui-bono-warum-zum-teufel-interessieren-wir-uns-ploetzlich-fuer-menschenrechte-in-myanmar/

2.)

Es sind nicht Buddhisten, die in Myanmar Moslems töten, es sind Rohingya Moslems, die seit 1947 Buddhisten töten

von Ahinamo Kurasawa, Tokyo – übersetzt von Daniel Heiniger

Es ist ein politischer Krieg, in dem Eingeborene versuchen, ihr Leben vor Rebellen zu schützen, die einer eingewanderten Gemeinschaft angehören. Die nicht nur versuchen, sich mit verstörender Geschwindigkeit fortzupflanzen, sondern auch mit direkten und indirekten Mitteln versuchen, Eingeborene gewaltsam zu ihrem Glauben zu bekehren. Um es noch schlimmer zu machen, fördern sie Ehen zwischen Rohingya-Männern und Buddhisten, haben aber Rohingya-Frauen verboten, Buddhisten zu heiraten. Es ist ein Aufruhr, den die Rohingyas begonnen haben, indem sie Buddhisten angriffen und umgekehrt, wie es offensichtlich überall sonst in der Welt zutrifft. Es sind Rohingyas, die Menschen töten, während sie Allahu Akbar schreien und kein einziger Buddhist, weil Buddhisten das Töten nach ihrer Lehre niemals rechtfertigen können. Doch ihr Überleben ist zu einer Priorität geworden, die sie zwingt, sich zu wehren.

https://politisches.blog-net.ch/2017/09/09/es-sind-nicht-buddhisten-die-in-myanmar-moslems-toeten-es-sind-rohingya-moslems-die-seit-1947-buddhisten-toeten/

3.)

Myanmar: Die Rohingya im Würgegriff eigener Terroristen

von Michael den Hoet

Unter den Rohingya – wie sich die Muslime im Rakhine State nun nannten – bildete sich eine Untergrundarmee. Ihr Ziel: ein eigener muslimischer Staat oder den Anschluss an Ost-Pakistan (ab 1971: Bangladesch). Ihr Mittel: Anschläge gegen staatliche und militärische Einrichtungen, sowie Terrorakte gegen Zivilisten anderer Volksgruppen. Es floss viel Blut, bis 1982 die „Rohingya Mujahideen“ als militärisch besiegt galten. Doch die Separatisten fanden immer wieder Nachfolger und formierten sich neu. Sie orientierten sich dabei an anderen islamistischen Terrorgruppen weltweit – zuletzt Al-Khaida und dem IS/Daesh.

https://www.prikk.world/de/meinungen/user-blog/3745/myanmar-die-rohingya-im-wuergegriff-eigener-terroristen-von-michael-den

4.)

Nur wenig ist so, wie es scheinen soll:
Myanmar, Medien und die Propagandalüge

von Tomas Spahn

Historisch betrachtet gibt es keine Ethnie der Rohingya. Der Begriff tauchte erstmals in den Sechzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts auf. Er beschrieb seinerzeit die Eigenbezeichnung muslimischer Terroristen, die in der Provinz Rakhaing gegen die Zentralregierung kämpften. Erst in den 1990er Jahren gingen englischsprachige Medien dazu über, die Selbstbezeichnung, die die islamischen Rebellengruppen mittlerweile zum Sammelbegriff für die muslimischen Bewohner der birmanischen Provinz zu machen suchten, zu übernehmen. Seitdem arbeiten die Rebellen massiv daran, propagandistisch eine Volksidentität der „Rohingya“ zu erzeugen, um darüber ihren Anspruch auf einen islamischen Staat auf dem gegenwärtigem Staatsgebiet Myanmars begründen zu können.

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/spahns-spitzwege/myanmar-medien-und-die-propagandaluege/

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